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Aktuelles

Stift Keppel ist Thema beim Netzwerk Zukunftsschulen NRW

start-3Anlässlich der Landestagung Zukunftsschulen NRW in Essen am 3. April 2014.

 

 
Zum Video geht es hier.

„Das einzig Positive war, dass ich überlebt habe!“ Zusatzkurs Geschichte lädt zum Zeitzeugengespräch ein

Wir, der Geschichtszusatzkurs der Q2, haben uns gemeinsam mit Herrn Pohl überlegt, zum Thema „2. Weltkrieg“, mit dem Schwerpunkt auf den Aspekten Vertreibung, Flucht und Lebensverhältnisse, mehrere Zeitzeugen über ihre persönlichen Erfahrungen zu befragen.

Einige unserer Bekannten und Verwandten erzählten bereitwillig über ihre Kriegserlebnisse, die dabei gemachten Erfahrungen und damit verbundenen Gefühle und Emotionen. Zudem hatten wir das Glück, dass sich ein Zeitzeuge bereit erklärte, uns im Unterricht am 21.01.2014 zu besuchen, um uns über seine Zeit während des Krieges und in der Nachkriegszeit zu berichten. Bei einer Tasse heißen Kaffees und einem leckeren Stück Kuchen erzählte unser Gast (geb. 1936 in Ostpreußen), offen und wortgewandt einen bewegenden Teil seiner Lebensgeschichte, mit besonderem Fokus auf den erlebten Vertreibungen.

Zu Beginn gab er unserem Kurs eine kurze Übersicht über sich, seine Familie und seine Herkunft und fing an, seine Chronik ab dem Jahre 1944 zu schildern: Im Winter 1944 erlebte er gemeinsam mit seiner Familie, bestehend aus Mutter und fünf Geschwistern, die erste von drei Vertreibungen.
Gegen Ende Oktober, als die Temperaturen schon -20 Grad Celsius erreicht hatten, sollten sie auf Befehl der Russen planmäßig aus ihrem Elternhaus vertrieben werden. Jedoch widersetzten sie sich diesem Befehl und flüchteten auf die gegenüberliegende Flussseite, wo sie unter schlimmen und ärmsten Bedingungen lebten.
Anfang des Jahres 1945 folgte die zweite Vertreibung, bei der sie unter Aufsicht der russischen Soldaten in die nächste Kreisstadt verwiesen wurden. Sie mussten eine ca. 17 km lange Strecke zu Fuß zurücklegen, welche sie unter anderem über ein Schlachtfeld, mit vielen- seit Monaten toten- Menschen, führte. Dort mussten sie schwere körperliche Arbeit leisten, die aufgrund der tiefen Temperaturen und der Unterernährung bei tausenden von Menschen zum Tode führte. Durch die Folgen des harten Winters kam es im Sommer zu großen Überschwemmungen, welche Auslöser für eine extreme Mückenplage waren, und somit zu vielen Krankheiten, wie Malaria, führten. Im Jahr 1947 musste er aufgrund des Todes seines älteren Bruders schon mit 11 Jahren die Rolle des Vaters übernehmen, da dieser 1942 in den Krieg eingezogen wurde. Um an Nahrung zum Überleben zu gelangen, nahm er gemeinsam mit seiner Mutter mehrmals einen 38 km langen Fußweg auf sich, damit sie auf dem Markt eigene Wertsachen gegen notwendige Lebensmittel eintauschen konnten.
Im Oktober 1948 folgte schließlich die dritte und längste Vertreibung. An seinem 12. Geburtstag erfolgte der Aufbruch ins Ungewisse, da sie nicht wussten wohin die überfüllten Viehwagons sie bringen würden. Nach ihrer 8-10 tägigen Fahrt, ohne sanitäre Ausstattung und unter unmenschlichen Bedingungen, gelangten sie nach Thüringen. Dort lebte er gemeinsam mit seiner Mutter und seinen noch lebenden Geschwistern acht Jahre lang, besuchte dort einige Jahre die Schule und schloss eine Tischlerlehre ab. Im Alter von 20 Jahren ließ er Thüringen hinter sich und gelangte in seine neue Heimat, das Siegerland. Dort baute er sich eine eigene Existenz auf und gründete eine Familie. Somit endete die leidvolle Erfahrung der Vertreibung.

Wir danken unserem Zeitzeugen für dieses informative und emotionale Gespräch, das uns einen interessanten und lehrreichen Einblick in die damaligen Verhältnisse gegeben hat. Besonders im Gedächtnis blieb uns sein Fazit: „Das einzig Positive war, dass ich überlebt habe!“

Verena, Jessica & Hannah

Zum 20. Mal stimmt die Gleichung: Blutspende 2014

Zum 20. Mal stimmt die Gleichung: Rosenmontag im Gymnasium Stift Keppel = Blutspenden im Gymnasium Stift Keppel

IMG 1343 Unser Gymnasium und das Deutsche Rote Kreuz Allenbach organisierten für den Vormittag des 03.03.2014 zum 20. Mal die Rosenmontags-Blutspendeaktion.

Dieser Blutspendetermin richtete sich wie immer an die Allenbacher Öffentlichkeit, die Lehrer sowie weitere Mitarbeiter des Stifts, vor allem aber an die volljährigen Oberstufenschüler. Auch viele ehemalige Schüler nutzten erneut die Gelegenheit, eine Blutspende leisten zu können und dies mit einem Besuch bei uns, ihrer „alten Penne“ sowie ihren ehemaligen Lehrern, zu verbinden.

Schon frühmorgens waren die Ärzte und Sanitäter vom DRK-Blutspendedienst West aus Hagen dabei, die Aula und ihre Vorräume mit Hilfe von Liegen, Laptops und sonstigem Zubehör für die Spender arbeitsbereit zu machen, während die Frauen des DRK Allenbach in der Küche und dem Speisesaal des Tagungshauses ein leckeres Frühstück vorbereiteten, das als Dankeschön und als Stärkung für die willigen Spender angeboten wurde. Um 9 Uhr konnte der Aderlass dann beginnen.

Durch die Einführung von G8 fehlt uns die Jahrgangsstufe 13 und damit sind deutlich weniger volljährige Schülerinnen und Schüler an der Schule, die grundsätzlich spenden dürfen. Trotzdem fanden sich insgesamt 64 Blutspender in der Aula des Stifts ein und es kann festgestellt werden, dass die Spendenbereitschaft der Schülerschaft und das Engagement, sich gegebenenfalls auch als Helfer an der Aktion zu beteiligen, keinesfalls nachgelassen haben. Dieses Mal war die Vollblutspende verbunden mit der Möglichkeit, sich für Knochenmarkspenden typisieren zu lassen. Dieses Angebot wurde von vielen Wiederholungsspendern angenommen, aber auch zahlreiche Erstspender hatten sich mit der Frage auseinandergesetzt, ob ihre Hilfsbereitschaft über den halben Liter Blut hinausgeht – und haben sich für die Typisierung entschieden. So konnten neben den Blutspenden auch 26 Röhrchen Blut abgenommen werden, die zur Typisierung ins Labor gehen!

Aktionen an Schulen wie unserem Gymnasium sind selten, aber wichtig, um die Hemmschwelle für potentielle Erstspender zu senken. In der ihnen bekannten Umgebung der Schule, zusammen mit Freunden und anderen vertrauten Gesichtern, fällt es vielen der jungen Menschen leichter, sich auf die Nadel zur Blutabnahme einzulassen. Dass dieses Konzept erfolgreich ist, zeigt sich nicht nur an Sätzen wie „Das war ja gar nicht so schlimm, wie ich gedacht hab!“, sondern auch an dem hohen Anteil der Erstspender – immerhin rund 40%!

 

Schüler des Gymnasiums Stift Keppel nahmen zum 17. Mal am Känguru-Wettbewerb teil

Seit 20 Jahren findet deutschlandweit am dritten Donnerstag im März der mathematische Känguru-Wettbewerb statt, an dem Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium Stift Keppel bereits zum 17. Mal in Folge teilnahmen. Am 20. März 2014 machten wieder über 20% der Schülerschaft von Stift Keppel (177 Teilnehmer aus den Jahrgangsstufen 5 bis Q2) freiwillig bei diesem mathematischen Wettbewerb mit. Aufgeteilt auf die Aula und drei große Räume konnten die Schüler in Ruhe die Aufgaben bearbeiten und lösen.

So ungewöhnlich wie der Name ist der aus Frankreich stammende Känguru-Wettbewerb selbst. In 75 Minuten sind 30 mathematische Fragen, je 10 mit geringem, mittlerem und höherem Schwierigkeitsgrad, zu beantworten. Die Aufgabe besteht jeweils darin, dass unter den fünf vorgegebenen Antworten genau eine als richtig angekreuzt werden muss. Wie jedes Jahr ging es um den Spaß an der Lösung von altersgemäßen Mathematikaufgaben und darum, dabei möglichst viele der 30 Multiple-Choice-Aufgaben richtig zu lösen (also die meisten Punkte zu sammeln), bzw. die meisten hintereinander liegenden Aufgaben richtig zu bearbeiten und somit den weitesten „Känguru-Sprung“ zu schaffen.

Die Auswertung der Schülerlösungen wird in den kommenden Wochen zentral in Berlin durchgeführt. Vom Veranstalter, dem Verein Mathematikwettbewerb Känguru e.V., erhält dann jeder Teilnehmer neben einer Teilnehmerurkunde und einem Lösungsheft auch noch ein kleines Knobelspiel. Kurz vor den Sommerferien werden dann am Gymnasium Stift Keppel die Sieger der einzelnen Jahrgangsstufen durch die Schulleiterin Frau Schwarz, die Elternvertreterinnen Frau Dr. Butt und Frau Hasenstab und den Organisator Herrn Dr. Winkel geehrt. In den letzten Jahren erhielten die Besten der einzelnen Jahrgangsstufen noch zusätzlich Sachpreise wie z.B. Maglite-Taschenlampen, Chemielaborkästen, Lautsprechersysteme, Rücksäcke, Spiele, Kinogutscheine etc.

Dem Winter hinterher – Skilehrfahrt 2014

Wir haben ihn gefunden . . . den, der sich dieses Jahr im Siegerland nicht blicken ließ, den Winter.

Die ersten zwei Tage sahen wir sogar mehr von ihm als gewünscht. So sorgten starke Schneefälle und eine eingeschränkte Sicht für extreme Bedingungen, die vor allem für die Anfänger auf Boards und Ski schwierig waren, kämpfen sie doch gerade zu Beginn mit der Balance, was schon auf gut präparierten Pisten bei entsprechender Sicht eine Herausforderung darstellt. Die schweren Bedingungen der ersten Tage sorgten für Muskelkater und so manchen Umfaller, aber auch für überraschende Erfolge.

Am Ende des Schneetreibens wurden wir dann aber ab dem dritten Tag mit einem Meter Neuschnee entschädigt. Damit gingen Träume in Erfüllung. . .

Feinster Pulverschnee bei Kaiserwetter und eine hochmotivierte Schülergruppe sorgten für einen hervorragenden Verlauf der diesjährigen Skilehrfahrt im Hochpustertal. Die insgesamt 50 Schülerinnen und Schüler der Stufen 9 bis Q1 konnten in den Schulungsgruppen von Anfängern bis zu den Fortgeschrittenen der zweiten Stufe, zahlreiche Ski- und Snowboarderfahrungen machen und ihren Leistungsstand deutlich verbessern, stand doch in diesem Jahr auch zum ersten Mal das Fahren im Tiefschnee auf dem Schulungsplan der Betreuer. Doch wie schon die fünf Jahre zuvor ging auch diese Fahrt wieder viel zu schnell vorbei, so dass wir uns am 14. Februar nach fünf Schneetagen wieder auf den Heimweg ins Siegerland machten.

Fortsetzung 2015 . . .

Das Foto entstand direkt nach dem Mittagessen am dritten Schneetag.

                                                                                                                         von Rüden

Science Show in Düsseldorf

ScSh2014Ddorf

Am 17. Februar 2014 waren wir, Nick Brombach, Jonas Rothenpieler, Thomas Benner, Maja Köster, Ann-Kathrin Schneider und Ann-Kristin Riedel, in Düsseldorf in der NRW Bank. Begleitet haben uns Frau Röder, Herr Funk und ein Reporter. In der Eingangshalle der Bank hatten viele Gruppen aus verschiedenen Schulen ihre Präsentationen aufgebaut. Das Ganze war nämlich ein Wettbewerb, bei dem es um Energie ging. Die Gruppen präsentierten später ihre Versuche auf der Bühne vor der Jury und dem Publikum. Wir, also die Science Show AG, waren der Kulturbeitrag. Wir haben die Experimente „Brennender Spitzer“, „Fruchtsaftkaviar“, „CD pusten“ und „schrumpfender Joghurtbecher“ vorgestellt. Die Experimente haben sehr gut funktioniert und die Leute waren begeistert. Es waren sogar prominente Gäste im Publikum, z.B. die stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für Schule und Weiterbildung Frau Sylvia Löhrmann und der Vorstandsvorsitzende der NRW Bank, Herr Dietmar Binkowska. Herr Binkowska hat dann auch beim Experiment „Feuer spucken“ mitgemacht. Weiter unten ist ein Foto mit Frau Löhrmann und der Science Show AG zu finden! Es war für uns ein schöner Tag.

von Maja Köster,
Ann-Kristin Riedel und
Ann-Kathrin Schneider

Fotos von Kay Osthoff

Fußballturnier der Klassen 7 und 8 am 4.2.2014

Nach wieder einmal teilweise spannenden, durchweg  mit großem Einsatz geführten Spielen setzten sich im Spielmodus „Jeder gegen Jeden“ die Mädchenmannschaften der Klassen 7A und 8B sowie die Jungenmannschaften der Klassen 7B und 8C als Turniersieger durch.

Herzlichen Glückwunsch!

Da inzwischen die Klassen nach der Jahrgangsstufe 7 neu zusammen gesetzt werden, gibt es für die Klassen 8 keine Möglichkeit mehr zur Verteidigung des Titels aus dem Vorjahr, dafür aber die Herausforderung, mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung im neuen Klassenverband zu überzeugen.

Erfreulich aus der Sicht der betreuenden Sportlehrkräfte war, wie in den vergangenen Jahren, dass sämtliche Spiele fair und ohne größere Verletzungen verlaufen sind, sodass die Schiedsrichter aus den Jgst. Q1 und Q2 (Simon Schuller, Max Baderschneider, Christian Schröder, Marcel Rigau Badenas, Lasse Tiepelmann und Marvin Rügheimer) keine Probleme bei der Leitung der Spiele hatten. Da außerdem die Sporthalle und die Umkleideräume in weitgehend ordentlichem Zustand hinterlassen worden sind, können wir uns schon wieder auf das Turnier im nächsten Jahr freuen.

Hartmut Stein
Den vollständigen Bericht kann man >> hier << herunterladen!

neue Unterrichtszeiten

Ab dem 12. Februar 2014 gelten neue Unterrichtszeiten:

1./2.     Stunde

 

07:50

09:20

1. große Pause

20 Minuten

09:20 bis 09:40

3./4.     Stunde

 

09:40

11:05

2. große Pause

15 Minuten

11:05 bis 11:20

5.   Stunde

 

11:20

12:05

kleine Pause

5 Minuten

12:05 bis 12:10

6.   Stunde

 

12:10

12:55

Mittagspause

50 Minuten

12:55 bis 13:45

7./8.     Stunde

 

13:45

15:15

Pause

10 Minuten

15:15 bis 15:25

9./10.   Stunde

 

15:25

16:55

 

Lernstandserhebungen 2014

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

im kommenden Monat werden die Lernstandserhebungen mit den folgenden Schwerpunkten durchgeführt:

Deutsch 21.03.2014
Leseverstehen, Sprache und Sprachgebrauch untersuchen

Englisch 25.03.2014
Leseverstehen, Hörverstehen

Mathematik 28.03.2014
alle Leitideen

Aufgabenbeispiele zur Vorbereitung und zum Kennenlernen der Formate können Sie unter folgender Adresse herunterladen: http://www.iqb.hu-berlin.de/vera/aufgaben

Weitere (allgemeine) Informationen zu Zielsetzungen und Durchführung der Lernstandserhebungen finden Sie unter
http://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/lernstand8/allgemeine-informationen/allgemeine-informationen.html,

bzw. auf der speziell für Eltern eingerichteten Seite
http://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/lernstand8/elterninformationen/

Sollten Sie weitere Fragen haben, so wenden Sie sich doch bitte an die unterrichtenden Fachkollegen bzw. an mich.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Mockenhaupt, StR

Die Klasse 6M stellt sich vor

Kunstausstellung mit Kopf.Herz.Hand

Neue Ausstellung Kopf.Herz.Hand. zeigt Schülerarbeiten aus dem Kunstunterricht am Gymnasium Stift Keppel

Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab eröffnete die Schau der 59 künstlerischen Werkemit einem Zitat von Pablo Picasso. Dieser hat einmal gesagt: „Es gibt Maler, die die Sonne in einen gelben Fleck verwandeln. Es gibt aber andere, die dank ihrer Kunst und Intelligenz einen gelben Fleck in die Sonne verwandeln können.“ Nun darf in den Rathausfluren junge Kunst bewundert werden, wo aus einem gelben Fleck eine Sonne wird. Im Anschluss gab Dr. Jochen Dietrich, Kunstlehrer des Gymnasiums Stift Keppel, den 32 erschienenen Kunstinteressierten eine Einführung zur Ausstellung.

Die Idee im Hilchenbacher Rathaus auch einmal Produkte aus dem Kunstunterricht des Hilchenbacher Gymnasiums zu zeigen wurde schon vor längerer Zeit geboren. Aber wie es so ist: man hat eine Idee, alle erkennen ihr Potential, alle  finden sie gut, allerdings haben alle auch immer gerade etwas anderes zu tun, das ihre Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt. „Darum ist die Freude umso größer, dass aus der Idee nun Wirklichkeit geworden ist“, stimmte Gudrun Roth, städtische Beauftragte für das Bürgerschaftliche Engagement, mit Dr. Jochen Dietrich und dem Kollegen-Team als Organisatoren der Ausstellung überein.

„Es ist viel angenehmer, wenn hier im Rathaus schöne farbige Bilder hängen, als zu den Zeiten, wo wir keine Ausstellung hatten und uns nur tristes Grau der Wände begleitete“, pflichtete Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab aus eigenem Erleben bei.

Zu sehen sind Arbeiten und Werkgruppen unterschiedlicher Klassen und Jahrgangsstufen, die im Unterricht in den letzten Jahren entstanden sind. Das geht von Klasse 5 bis in die Oberstufe, und dort von der Einführungsphase bis in den Leistungskurs des letzten Schuljahres. Bei den Kunstwerken handelt es sich um unterschiedlichste Zugriffe, die den Gestaltungsprozess mal vom Thema her in Gang bringen – Landschaft etwa oder Selbstporträt – mal vom Medium her – Malerei über fotokopierten Fotografien etwa oder Collagen – mal auch vom Prozess, wenn zum Beispiel Linolschnitt mit verlorener Platte erprobt und untersucht wird.

Ausstellung KopfHerzHand1

Ausstellung KopfHerzHand2

Mit dem Dreiklang der Ausstellung Kopf.Herz.Hand. kann so Theorie und Praxis eine sinnvolle Einheit bilden und dem Jugendlichen grundlegende Fähigkeiten vermitteln, auch über den engeren Bereich des Fachs Kunst hinaus, um kompetent in einer von Medien und Bildern dominierten Gesellschaft Zusammenhänge zu erkennen, zu reflektieren und fundiert zu urteilen.

Im ersten und zweiten Stockwerk des Rathauses ist die Ausstellung während der Rathaus-Öffnungszeiten (Montag bis Donnerstag 7:00 – 16:30 Uhr und Freitag 7:00 – 12:30 Uhr) bis zum 30. April zu besichtigen.

Mehr zu der Ausstellungen im Rathaus erfahren Sie bei Gudrun Roth unter Telefon 02733/288-229 und unter www.hilchenbach.de sowie im Gymnasium Stift Keppel unter Telefon 02733/894123.