Ersthelfer-Training 2010


Am Samstag, dem 23. Januar 2010 fanden sich um 9.00 Uhr 20 Lehrerinnen und Lehrer sowie die Schulsekretärin, Frau Brunke, im Lehrerzimmer unserer Schule ein, um für die folgenden 8 Stunden das Ersthelfer-Training zu absolvieren. Dieses Training richtet sich zwar in allererster Linie an die Sportlehrer und die Lehrer der naturwissenschaftlichen Fächer, aber es nahmen auch einige Kolleginnen und Kollegen anderer Fachbereiche daran teil. Frau Margret Koß vom Deutschen Roten Kreuz war wie schon so oft in den vergangenen Jahren unsere kompetente Kursleiterin.


Frau Laubenbacher und Frau Buschbaum üben gemeinsam die stabile Seitenlage.

Die Rettungskette mit den ersten Maßnahmen bei einem Unfall bzw. Notfall und die weiteren Maßnahmen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes standen als erstes auf dem Programm. Hierbei geht es vor allen darum, was bei Bewusstlosigkeit mit und ohne eigene Atmung zu tun ist. Die stabile Seitenlage, die bei Bewusstlosen das Ersticken durch Versperren der Atemwege durch die eigene Zunge und durch Erbrochenes verhindern soll, und die Reanimierungsmaßnahmen wurden nicht nur theoretisch besprochen, sondern auch praktisch eingeübt. Bei einem Training, das in Abständen von zwei Jahren stattfindet, müssen die Handgriffe gut eingeübt werden – dreißigmal Herzmassage in einer Frequenz von 100/Minute und zweimal Atemspende, danach wieder dreißigmal Herzmassage zweimal Atemspende usw. – ; das ist Knochenarbeit, wenn man das bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes (ca. 20 min) durchhalten muss. Darüber hinaus wurden wir darüber unterrichtet, wie man einen Schock, einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall, einen allergischen Schock nach einem Wespenstich und einen Sonnenstich erkennt und welche Maßnahmen dabei jeweils zu treffen sind. Was man bei Kopfverletzungen bei Schülern neben der Kühlung gegen Beulen unternimmt und welche Spätfolgen (z.B. bei einer Sickerblutung im Gehirn auftreten können) war ebenso Gegenstand des Kurses wie der Umgang mit epileptischen Anfällen und die ersten Maßnahmen bei einem Zeckenbiss.


Frau Koss erklärt Frau Stahl-Voigt, wie man die Herzdruck-Massage korrekt durchführt.


Frau Dilling bei der Mund-zu-Nase-Beatmung

Alles in allem hat das Ersthelfertraining allen Spaß gemacht, bestand es ja nicht nur aus grauer Theorie. Herr Dr. Schneider hat zum letzten Mal das Ersthelfer-Training organisiert. Er genießt ab Februar 2010 bis zu seiner Pensionierung die passive Phase der Altersteilzeit. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an ihn!

H. Girod, 01/2010


webmaster 02.02.2010

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