Letzter Unterrichtstag vor den Osterferien: die Jahrgangsstufe 13 feierte ab der 5. Stunde mit einem Umzug durch das Schulgebäude ihren letzten Schultag. Aber da war doch noch etwas Bemerkenswertes an diesem Freitag, dem 3. April 2009. Richtig, die Jahrgangsstufe 7 war komplett angetreten, um die Straßen Allenbachs und die Landschaft in der Umgebung vom Unrat zu befreien, den verantwortungslose Zeitgenossen im Laufe eines Jahres gedankenlos weggeworfen und zum Teil sogar bewusst entsorgt haben. Die eine Hälfte der Klasse 7 c sammelte in Begleitung von Frau Dr. Keppel-Kriems den nördlichen Bereich Allenbachs und den Weg um die Breitenbachtalsperre nach Müll ab, während die andere Hälfte sich unter Leitung von Frau Schlüter den südlichen Teil einschließlich des gesamten Stiftsgeländes vornahm. Eine Hälfte der Klasse 7 b bearbeitete zusammen mit Herrn Husnik das Waldgebiet südlich von Stift Keppel bis zur Allenbacher Höhe, wobei natürlich auch die Böschung der Landstraße unter die Lupe genommen wurde. Die zweite Gruppe der Klasse 7 b begab sich zusammen mit Frau Schade und Herrn Stötzel zum Insbachtal, wo der Unrat zwischen Allenbach und Grund beseitigt wurde.
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| Schülerinnen der Klasse 7 b beim Umladen des Mülls aus dem Insbachtal in den Container | Frau Schade und Herr Klaus Stötzel mit einigen Siebtklässlern |
Die Klasse 7 a hat sich die Ferndorf zwischen Hilchenbach (Mitte) und Dahlbruch (Bahnhof) in drei Abschnitten vorgenommen. Herr Dr. Schröder (1. bis 3. Std.) und Herr Schäftlein (4. und 5. Stunde) begleiteten zehn Schüler im Abschnitt von Hilchenbach bis Allenbach (Bahnhof). Eine weitere Gruppe übernahm von dort aus die Strecke bis Hillnhütten unter der Leitung von Herrn Girod. Der letzte Abschnitt bis Dahlbruch (Bahnhof) wurde von einer Zehnergruppe mit Frau Engelland abgesammelt. Unterstützt wurden wir hierbei von drei Mitgliedern des Vereins für Fischerei und Gewässerschutz Ferndorftal e.V. (VFG). Die Zusammenarbeit mit dem VFG erstreckt sich bereits auf viele Jahre.
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| Sogar ein Rucksack wurde aus der Ferndorf gefischt. | Herr Heimann (VFG) mit einer Teilgruppe zwischen Hillnhütten und Stift Keppel. |
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| Ein Schild, das auf eine Grünanlage hinweist, wurde in die Ferndorf entsorgt. | Ein Einsatz für Hartgesottene. Auch eine Temperatur von 6°C schreckte nicht vor der Arbeit im Wasser ab. |
Die gefüllten Müllsäcke wurden an vorher vereinbarten Stellen abgelegt, an denen Herr Klaus Stötzel sie mit seinem Traktorgespann abgeholt und zum Müllcontainer beim Stiftstor gebracht hat. Schon so lange wie das Gymnasium Stift Keppel an der Agenda-Umwelt-Veranstaltung der Stadt Hilchenbach „Frühjahrsputz in Hilchenbach“ teilgenommen hat, war Herr Stötzel mit von der Partie. Unseren Schülern und Herrn Stötzels unermüdlichem Einsatz ist es zu verdanken, dass auch in diesem Jahr unsere Umgebung wieder vom Müll befreit worden ist. Die Schüler haben hierbei nicht nur spektakuläre Dinge wie ein Fahrrad, Autoreifen und Bauschutt aus der Landschaft herausgeholt, sondern auch die vielen kleinen Verpackungsabfälle, die hauptsächlich Erwachsene weggeworfen haben. Bleibt zu hoffen, dass diese Aktion auch bei ihnen einen bleibenden Lerneffekt ausgelöst hat und sie nicht nur in ihrer Jugendzeit sondern auch als zukünftige Erwachsene mit unserer Umwelt besser umgehen werden, als es viele der heutigen Erwachsenen tun.
Horst Girod
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