Nach zahlreichen Crêpes-Verkäufen in der Schule und bei Rewe, um Geld für unsere Fahrt zu sammeln, hieß es für 15 Schülerinnen und Schüler und ihre Kurslehrerinnen endlich: „Bienvenue à Paris!“

Am Montag, den 12.06., ging es bereits früh am Morgen los. Von Siegen aus nahmen wir den Zug nach Köln und stiegen dort in Richtung Paris um. Als wir am Gare du Nord ankamen, erlebten wir bereits unser erstes Métro-Abenteuer. ;) Anschließend folgte ein kleiner Fußmarsch zu unserem Hotel am Rande von Paris. Nachdem die Zimmer bezogen waren, stand schon unsere erste Erkundungstour an. Wir fuhren ins Viertel Montmartre, um uns die Basilika Sacré-Cœur anzusehen. Dort erwartete uns eine beeindruckende Aussicht über die Stadt, nachdem wir die Stufen nach oben erklommen hatten. Auch von innen war die Sacré-Cœur wirklich schön. Vor Ort durften wir das Viertel auf eigene Faust entdecken, Souvenirs kaufen oder französische Spezialitäten probieren. Hier sahen wir auch die originale Windmühle des Moulin Rouge. Daraufhin trafen wir uns wieder an der Métro und fuhren zurück zur Unterkunft.

Der nächste Tag startete bereits um neun Uhr morgens. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg, um in einer Boulangerie ein ausgiebiges Frühstück zu genießen. Direkt daneben befand sich die Brücke Pont-Neuf, die im Zuge eines Kunstprojekts in eine Berghöhle verwandelt wurde. Leider konnten wir nur von außen einen Blick darauf werfen, da die Eröffnung der Installation verschoben worden war. In nur geringer Entfernung erwartete uns das riesige und majestätische Gebäude des Louvre. Diese Gelegenheit nutzten wir, um ein Gruppenfoto vor der Glaspyramide zu machen. Im Anschluss machten wir uns in Kleingruppen auf den Weg, um shoppen zu gehen, weitere Teile der Stadt zu erkunden oder dem Louvre – und auch der Mona Lisa – einen Besuch abzustatten. Zwischen ein paar kleineren und größeren Snacks (ein Eis war bei dem heißen Wetter eine willkommene Abkühlung) besuchten einige von uns außerdem die Galeries Lafayette, von wo aus wir einen guten Blick über Paris hatten. Zusätzlich sahen wir uns die Kathedrale „Notre-Dame“ an. Abends trafen wir uns alle gemeinsam an einem Supermarkt, in dem wir für ein typisch französisches Picknick mit Käse, Baguette und Weintrauben einkauften. Anschließend ließen wir den Abend in gemütlicher Runde im Park „Jardin des Tuileries“ ausklingen.

Auch am Sonntag ging es zur gleichen Uhrzeit los. Gefrühstückt wurde allerdings in Kleingruppen, zum Beispiel beim Marché Couvert des Enfants Rouges oder in der Nähe des Platzes „Trocadéro“. Einige freuten sich besonders darauf, den Eiffelturm aus nächster Nähe zu bestaunen. Wieder andere schlenderten die Champs-Élysées entlang, mit kleinen Umwegen zum Petit und Grand Palais sowie zum Hôtel des Invalides, wo unter anderem Napoléons Grab zu finden ist. Ein weiteres beliebtes Ziel an diesem Tag war der Arc de Triomphe, den wir – wie auch viele andere Sehenswürdigkeiten – kostenlos besichtigen durften. Auf dem Dach empfing uns schließlich der lang ersehnte Blick auf den Eiffelturm. Treffpunkt war um 17 Uhr auf dem Platz „Trocadéro“, um ein paar gemeinsame Bilder zu machen. Am Abend folgte dann eine Bootsfahrt auf der Seine, bei der wir an allen bereits besichtigten Attraktionen noch einmal vorbeifuhren. Den krönenden Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen im Restaurant „Le Phare St. Louis“ mit Galettes und Crêpes nach unserer Wahl. Im Dunkeln fuhren wir mit der Métro zurück und packten unsere Koffer für die am nächsten Morgen anstehende Rückreise.

Trotz der vergangenen anstrengenden Tage wären wir gerne noch etwas länger geblieben. Nachdem wir die letzten Besorgungen erledigt und Mitbringsel beim Bäcker gekauft hatten, ging es mit der Métro auch schon wieder zurück zum Gare du Nord und von dort aus nach Köln und Siegen.

An dieser Stelle möchten wir uns auch bei Frau Lempert und Frau Zapletal für die schöne Fahrt nach Paris bedanken. Merci beaucoup!

Aber eines ist sicher: Paris, wir kommen wieder! À bientôt :)

Jana von Rüden und Katharina Bohn