Klassenfahrt der 10a : Siegen Hbf - Berlin Grünbergallee und zurück
Montag, 12.10.26
Wir haben uns am Montagmorgen um 5:56 in Siegen am Bahnhof getroffen, eigentlich war der Plan, mit der Regionalbahn nach Köln zu fahren und von Köln nach Hagen, denn die direkte Verbindung von Siegen nach Hagen war gesperrt. Als wir bereits im Zug saßen, hat uns Herr Danger schnell wieder aus dem Zug rausgeholt. Denn mit dem Schienenersatzverkehrbus würden wir früher ankommen. Erst waren wir mit der Entscheidung nicht so ganz einverstanden, aber es hat sich herausgestellt, dass kurzfristig auch die Bahnstrecke nach Köln gesperrt wurde weshalb der Bus dann doch die bessere Entscheidung war. In Hagen hatten wir 3,5 STUNDEN Zeit, die wir in der Bahnhofshalle verbracht haben. Es hat sich natürlich gezogen, aber es war die ganze Zeit lustige Stimmung. Das lag zu einem großem Teil daran, dass wir alle Quatsch-T-Shirts untereinander verwichtelt hatten. Michel zum Beispiel hatte ein ganz tolles Prinzessinnen-Kostüm, Linchen war als Oma verkleidet. Auch Lyas Karaokemikrofon hat allen Spaß bereitet. Schließlich war die Zeit gekommen, wo wir uns zum Gleis begeben mussten. Mit ein paar Minuten Verspätung kam dann der ICE. Während der Fahrt haben sich ein paar etwas im Bordbistro geholt, andere haben geschlafen oder etwas am Ipad gemacht. So ging die ICE fahrt schnell vorbei. In Berlin angekommen, mussten wir noch zweimal umsteigen, einmal Richtung Flughafen und ein zweites Mal zum Hotel. Nach fast 12 Stunden Anreise sind wir endlich im Hotel angekommen, das freute alle sehr. Wir mussten uns beim Zimmer Einrichten beeilen, weil wir nach dem Abendessen direkt wieder loswollten. Mit der S-Bahn haben wir uns in Richtung Brandenburger Tor aufgemacht. Am Pariser Platz angekommen, bestaunten wir noch eine Lichtshow am Brandenburger Tor. Gegen Viertel vor 9 gingen zum Reichstagsgebäude. In der Kuppel hatten wir alle eine ganz tolle Aussicht über die Stadt Berlin. Als wir wieder unten angekommen sind, waren alle ziemlich müde. Nachdem wir im Hotel angekommen sind, waren alle hundemüde und sind zügig ins Bett gegangen. Ein durchaus erfolgreicher Tag!
Dienstag, 13.10.26
Am Dienstagmorgen waren wir fast alle pünktlich um 7:45 Uhr beim vereinbarten Treffpunkt, um zur S-Bahn zu laufen, außer Zimmer 301… . Nachdem die es dann auch mal aus dem Bett geschafft haben, sind wir mit der S-Bahn zum Alexanderplatz gefahren, wo wir in zwei Gruppen aufgeteilt wurden, um an einer geführten Stadtbesichtigung teilzunehmen, wo wir viele neue Dinge über Berlin erfahren haben. Danach hatten wir eine kurze Essenspause, bevor es weiter zur Besichtigung der Berliner Mauer ging. Dort konnten wir die Reste der Berliner Mauer sehen und erfuhren durch einen Tourguide mehr über die Vergangenheit des Mauerbaus. Von dort aus sind wir in der ganzen Gruppe zusammen zur Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen gefahren. Dies ist ein ehemaliges Untersuchungsgefängnis der Stasi, wo Leute, die für etwas verdächtigt wurden, durch psychische und körperliche (z.B. Stehfolter) Gewalt zum Reden gebracht wurden. Um ca. 19 Uhr kamen wir wieder im Hotel an und waren pünktlich um 20 Uhr beim Abendessen. Daraufhin sind wir alle ziemlich müde ins Bett gefallen.
Mittwoch, 14.10.26
Denkmal besichtigen, Dungeon und Olympiastadion. All das stand auf dem Plan für unseren dritten Tag in Berlin.
Nach dem Frühstück haben wir uns auf den Weg zur S-Bahn gemacht, mit der wir zur Station Brandenburger Tor gefahren sind. Nach einem kurzen Spaziergang erreichten wir das Denkmal der ermordeten Juden Europas. Es war traurig zu sehen wie viele Menschen getötet wurden.
Zehn Minuten lang durften wir das 19000 m² große Gelände erkunden.
Danach machten wir uns wieder auf den Weg zur S-Bahn und fuhren zum Berliner Dungeon.
Noch bevor wir es betraten, hatten einige schon Angst davor, was uns innen erwarten würde. In der sechzigminütigen Zeitreise in Berlins Vergangenheit wurden die Schattenseiten der Stadt schauspielerisch dargestellt. Von Rittern, über Geister und Skelette war alles dabei. Unsere Angst war dabei deutlich zu hören.
Anschließend hatten wir eine Stunde Freizeit, in der wir uns in der Stadt aufhalten konnten.
Um 13:30 stand unser nächster Programmpunkt an: Besichtigung des Olympiastadions. Dort durften wir in zwei Gruppen an einer Führung durch das Stadion, inklusive der Balkone, dem Tunnel, den Umkleidekabinen und dem oberen Ring, teilnehmen.
Die Geschichte des Gebäudes hat alle sehr interessiert.
Da die Führung gegen 14:30 Uhr endete, hatten wir noch genug Zeit, um bis zum Abendessen die Stadt unsicher zu machen.
Um 20:00 Uhr haben wir uns wieder im Hotel getroffen und den Abend in Gruppen in unseren Zimmern oder im Erdgeschoss beim Billard beendet.
Es war ein abwechslungsreicher und spannender Tag. Besonders das Dungeon wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Donnerstag, 15.10.26
Am Donnerstag waren wir am Hackeschen Markt und in den Hackeschen Höfen. Dort war es richtig interessant und wir konnten ein paar Souvenirs kaufen. Die Jungs haben dort scharfe Soße probiert, und für einige war sie viel zu scharf. In unserer freien Zeit waren wir außerdem im Medienkaufhaus Dussmann, in einem Second-Hand-Laden und in der Mall of Berlin, wo wir etwas gegessen haben. Zum Abschluss sind wir alle zusammen in die Disco Matrix gegangen und hatten dort viel Spaß. Es war voll, die Stimmung war gut und wir haben bis Mitternacht getanzt.
Freitag, 16.10.26
Mit dem 16. Oktober 2026 brach der letzte Tag unserer Klassenfahrt an. Nachdem wir gegen 1 Uhr von der Disco Matrix zurückgekehrt waren, packten wir, bereits erschöpft, noch den Rest unserer Habseligkeiten zusammen, um danach noch ein paar wenige Stunden Erholung vor unserem Aufbruch um kurz nach 6 Uhr morgens zu bekommen. Dank der reservierten Plätze im ICE konnten wir uns glücklicherweise alle hinsetzen und es kehrte ein wenig Ruhe ein, bevor wir um kurz nach zwölf in Frankfurt in den Zug Richtung Siegen Hauptbahnhof einstiegen. Spätestens dann begann die Klasse, sich zu zerstreuen. Zwar war die Enttäuschung über das Ende der erlebnisreichen schönen Zeit spürbar. Trotzdem freuten wir uns über die baldige Rückkehr nach Hause. Auf dieser tollen Klassenfahrt lernten sich selbst Leute, die sonst nicht sonderlich viel miteinander zu tun haben, besser untereinander kennen, die Klassengemeinschaft wurde also gestärkt, und ich denke, dass sich alle einig sind, dass es eine wirklich schöne Woche voller neuer, spannender Erfahrungen und wunderbarer Erlebnisse war.
Paul, Konsti, Lina, Julie, Emily, Mia, Johanna, Mira