Am 20. Februar 2026 besuchten Schüler:innen unserer Oberstufe das DLR School Lab, um einen intensiven Einblick in die Forschung rund um das Thema Artemis-Mission zu gewinnen.
Einen ganzen Tag lang arbeiteten wir in verschiedenen thematischen Bereichen, die alle zentralen Herausforderungen zukünftiger Mondmissionen beleuchteten. Im Themenfeld Habitat beschäftigten wir uns damit, wie ein dauerhaftes Leben auf dem Mond überhaupt möglich wäre und welche technischen Lösungen nötig sind, um Menschen dort zu schützen. In der Raumfahrtmedizin erfuhren wir, wie stark der menschliche Körper auf Schwerelosigkeit reagiert und welche Maßnahmen Astronaut:innen ergreifen müssen, um gesund zu bleiben. Der Bereich Mobilität zeigte uns, wie Fahrzeuge auf dem Mond funktionieren können und welche besonderen Anforderungen der Untergrund und die geringe Gravitation stellen. Abschließend lernten wir im Themenfeld Spaceflight die Grundlagen des Raketenstarts und der Raumfahrttechnik kennen und konnten einige Aspekte sogar selbst experimentell nachvollziehen.
Während der Mittagspause konnten wir uns im sogenannten Casino des DLR stärken, der Mensa für Mitarbeitende und Gäste. Dort gab es eine große Auswahl an warmen Gerichten, Snacks und Getränken, so dass für jede und jeden etwas Passendes dabei war. Die entspannte Atmosphäre bot uns die Gelegenheit, die vielen Eindrücke des Vormittags zu besprechen und uns auf die zweite Experimentierphase vorzubereiten.
Nach der intensiven Arbeitsphase präsentierten wir uns gegenseitig die Ergebnisse unserer Experimente und Recherchen. Jede Gruppe stellte vor, was sie herausgefunden hatte, und zeigte, wie ihre Erkenntnisse in zukünftigen Missionen angewendet werden könnten. Die Präsentationen machten deutlich, wie vielfältig und anspruchsvoll die Arbeit der Raumfahrt ist und wie eng technische, biologische und logistische Fragen miteinander verknüpft sind. Der Tag im DLR School Lab war für uns als Oberstufenschüler:innen nicht nur spannend und lehrreich, sondern auch eine inspirierende Erfahrung, die uns einen realistischen Blick auf die Forschung hinter der Artemis-Mission ermöglicht hat.
Nils Hermann, Q1