Vom 27.11.14 bis zum 29.11.14 nahm zum zweiten Mal eine Gruppe von Schülern des Gymnasiums Stift Keppel unter Leitung von Lehrer Michael Göttert an der von der Amerikanischen Schule Barcelona organisierten Model United Nations-Konferenz in der katalanischen Hauptstadt teil.

Die acht Keppeler Schüler vertraten in dieser Simulation einer echten UN-Konferenz als Delegierte so unterschiedliche Länder wie die Demokratische Republik Kongo, Namibia, Madagaskar und Burundi. Sie debattierten in Gremien, die der UN-Vollversammlung, dem Menschenrechtsrat und der Abrüstungskonferenz nachempfunden waren, über Themen wie das Embargo der USA gegen Kuba, das Selbstbestimmungsrecht von Völkern, den Kampf gegen Malaria und biologische und chemische Waffen oder die Todesstrafe.

Bei den anderen ca. 450 Delegierten handelte es sich um Schüler von über 20 Schulen aus Spanien, Österreich, Italien, Dänemark, Kenia, Türkei, Portugal und den USA. Stift Keppel war die einzige deutsche Schule, die teilnahm.

Auf die Konferenz bereiteten sich die Keppeler sowohl inhaltlich als auch sprachlich intensiv im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft vor. Mit großem Engagement und in zusätzlicher häuslicher Arbeit wurden die Positionen der einzelnen Länder zu den jeweiligen Themen erarbeitet und das formale Prozedere einer UN-Konferenz eingeübt. Natürlich alles auf Englisch.

Einer der Höhepunkte der Konferenz war die Eröffnungszeremonie, die im historischen Paranimf-Saal der Universität Barcelona stattfand. Hier hielt Professor Jaume Saura eine Rede zum Schwerpunktthema der Konferenz: Menschenrechte und ihre universelle Gültigkeit. Anschließend trugen die Delegierten ihre vorbereiteten Grußworte vor.

Am letzten Tag der Konferenz wurde das reguläre Programm unterbrochen und eine Sondersitzung einberufen, um den Konflikt zwischen China und Japan um die Senkaku-Inseln zu behandeln und eine Resolution zu verabschieden. Nach drei sehr intensiven Tagen des Debattierens ging es dann wieder zurück ins Siegerland.

Kontakt:

Michael Göttert, 0173 7211627