Herr Danger

Jörg Danger, OStR
Mittelstufenkoordinator

Sekundarstufe I

Informationen über die Stufe

Organisation des Unterrichts

Die Mittelstufe umfasst die Jahrgangsstufen 7 bis 9. Die Oberstufe des Gymnasiums beginnt mit der Jahrgangsstufe 10. Die Stundentafel der Mittelstufe ist in den einzelnen Jahrgängen sehr unterschiedlich.

Am Ende der Jahrgangsstufe 5 wählen die Schüler/innen im Differenzierungsbereich I ihre zweite Fremdsprache, Französisch oder Latein. Im Frühjahr findet eine Informationsveranstaltung für Schüler/innen und Eltern statt, bei der sie sich über die Inhalte der Sprachfächer, die weitere Verwendung der Sprache in der Sek. II sowie im beruflichen Leben und auch über die persönlichen Voraussetzungen bei den Schülern beraten können. Die gewählte Sprache ist dann für sie verbindliches Schriftfach bis zum Ende der Sek. I.

In der Jahrgangsstufe 8 unternehmen die Schüler/innen, die sich für Französisch entschieden haben, häufig eine Tagesfahrt ins grenznahe französischsprachige Gebiet, um ihre frisch erworbenen Kenntnisse direkt vor Ort anzuwenden. Seit dem Schuljahr 2014/15 wird auch wieder ein Schüleraustausch einem Collège in Frankreich durchgeführt.

In der Jahrgangsstufe 8 wird ein naturwissenschaftliches Projekt zum Thema Ökologisches Jahr - Waldpraktikum“ durchgeführt. Zu diesem Projekt gehören auch mehrere Unterrichtsgänge in die nähere Umgebung sowie eine Tageswanderung.

Ebenfalls mit einem Unterrichtsgang verbunden ist ein ökonomisches Projekt in der Jahrgangsstufe 7, bei dem die Schüler/innen gemeinsam mit unserem Kooperationspartner, der Stadtsparkasse Hilchenbach, sich das Thema „Geld“ erschließen und dazu auch mal einen Blick hinter die große Safetür werfen können.

Auch mit unserem Kooperationspartner SMS SIEMAG arbeiten wir bei Projekten der Sek. I sehr intensiv und erfolgreich zusammen. dies ist v.a. in der Jg. 9 der Fall, denn in der Jahrgangsstufe 9 wird ein gemeinsames Projekt der Fächer Geschichte, Erdkunde, Politik in Zusammenarbeit mit Religion durchgeführt zum Thema „Globalisierung“. Auch hier verlassen die Schüler/innen häufig ihren Lernort, recherchieren in der näheren und weiteren Umgebung zu ihren Themen und stellen ihre Ergebnisse ihrer ganzen Jahrgangsstufe und teilweise auch der Schulgemeinde vor. Im Zusammenhang mit dem Epochalunterricht wird dieses Konzept z.Zt. neu durchdacht.

Am Ende der Jahrgangsstufe 7 wählen die Schüler/innen verbindlich für die nächsten zwei Jahre im Differenzierungsbereich II ein weiteres zwei- bzw. dreistündiges Fach aus dem sprachlich/musisch/künstlerischen, dem gesellschafts- oder dem naturwissenschaftlichen Bereich oder auch der bilingualer Kurs „Gesellschaftswissenschaft und Englisch“. (Sprachenkonzept) Auch die Fächer des Differenzierungsbereichs werden schriftlich geführt, sie zählen aber für die Gewichtung der Note zum Aufgabenfeld II. 

Durch G 8 ergibt sich eine im Vergleich zu früher etwas erweiterte Stundentafel, die für die Schüler/innen und Schüler mit zunehmendem Alter auch zunehmend Nachmittagsunterricht erforderlich macht. In unserer neu gestalteten Cafeteria haben die Schüler/innen die Möglichkeit in ihrer Mittagspause ein warmes Mittagessen einzunehmen (Speiseplan) oder sich mit anderen Kleinigkeiten zu versorgen. Die Schüler/innen halten sich gern hier auf, nicht zuletzt wegen der einladenden Sitzgelegenheiten und der tägliche Auswahl zwischen zwei warmen Gerichten, warmen Snacks oder auch frischen Salaten. 

                   

Nach dem (gemeinsamen) Mittagessen ist auch immer noch Zeit für einen Abstecher ins Internetcafé oder die Schülerbücherei. Diese wird von einer Fachkraft, Frau Weber, betreut und steht den Schülerinnen der Sek I und II jeden Tag zwischen 10.15 und 14.45 Uhr zur Verfügung. Hier können sie gezielt Materialien für Referate oder ihre Hausaufgaben, aber auch interessanten Lesestoff für jeden Geschmack finden und ausleihen. Besonders beliebt sind die 10 Computerarbeitsplätze im Nebenraum, die den Schüler/innen ebenfalls in den Freistunden und Pausen für ihre Arbeit oder auch mal zum Spielen zur Verfügung stehen.

  

Gerne spielen die Schülerinnen und Schüler in den Pausen auch auf dem Schulhof.

  

In der Mittagspause können die Schüler/innen der Klassen 5-7 an der Hausaufgabenbetreuung teilnehmen.

Außerdem haben die Klassen der Sek. I jeweils auch an einigen Nachmittagen eine bzw. zwei Stunden regulären Unterricht. Auch die Arbeitsgemeinschaften finden am Nachmittag statt.

 

Förderkonzept

Stift Keppel hat am 24.11.2009 vom „Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen“ das Gütesiegel „individuelle Förderung“ http://www.schulministerium.nrw.de/BP/index.html verliehen bekommen. Die Förderung für die einzelnen Stufen steht unter den Stichworten

Klasse 5/6 Übergang sichern

Klasse 7-9 Talente entdecken, Vielfalt stützen, Berufsorientierung fördern, Motivation erhalten, Persönlichkeit bilden

Oberstufe Übergang sichern, Vielfalt erhalten, Berufs- und Studienorientierung fördern, Talente stützen

Unter diesen Stichworten gibt es eine Reihe von stufenunabhängigen Maßnahmen und Einrichtungen.

Methodenkonzept

Zur Förderung der Methodenkompetenz und des stetig zu erweiternden „lernen lernens“ wird eine Reihe verbindlicher Basics in einzelnen Arbeitsschritten in den verschiedenen Fächern eingeführt, geübt und entsprechend der Lernprogression stetig erweitert. Das Kollegium hat sich auf folgende Aspekte geeinigt:

  • Arbeits- und Selbstorganisation,
  • Gesprächskultur,
  • Umgang mit Texten,
  • Präsentation, Erfassen und Durchführen von Experimenten,
  • Gruppenarbeit,
  • Memorier- und Lerntechniken,
  • Medienanalyse und -interpretation,
  • Visualisieren und Nachschlagen,
  • die Auswertung verschiedener Darstellungsformen
  • Soziales Lernen.

Arbeitsgemeinschaften

Die Arbeitsgemeinschaften werden von Lehrern/Lehrerinnen, teilweise von Schülern mit der entsprechenden Ausbildung sowie von externen Fachleuten geleitet. Das Angebot richtet sich an alle Jahrgangsstufen und spricht viele verschiedene Interessen an.

Förderung der Sozialkompetenz

Zur Stärkung der Sozial- und Selbstkompetenz arbeiten in Stift Keppel Lehrer/innen, Schüler/innen und Eltern schon seit Jahren eng und engagiert zusammen. Die Schüler/innen lassen sich in einer AG zu MoMos ausbilden, die Eltern haben in einem Arbeitskreis über Jahre an einem Konzept gearbeitet, das für die weitere Entwicklung als Anregung dient.

Aktuell findet sich in unregelmäßigen Abständen ein Arbeitskreis aus Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen zum Thema "Persönlichkeitsentwicklung" zusammen. Aus diesen Gesprächen gehen Anregungen und Vorschläge zur Gestaltung des Miteinanders hervor, die bei Bedarf an die entsprechenden Gremium zur Beratung und Umsetzung weitergeleitet werden.

Grundlage aller pädagogischen Arbeit sind – auf der allgemeinen Ebene – die pädagogischen Leitlinien . Weiter konkretisiert werden diese in der Schulordnung . Bei Problemen im Arbeits- und Sozialverhalten greifen individuelle Erziehungsvereinbarungen.

Zu Beginn der Jahrgangsstufe 6 werden die Klassen von unserer Beratungslehrerin, Frau Würtz, über den Umgang mit sozialen Netzwerken, die Chancen und Gefahren, informiert. Außerdem findet in Zusammenarbeit mit dem Kriminalkommissariat Vorbeugng eine Präventionsveranstaltung zum Thema "Gewalt/Jugendkriminalität" statt.

In der Jahrgangsstufe 7 findet zu Beginn des Schuljahres in Zusammenarbeit mit dem Kriminalkommissariat Vorbeugung für jede Klasse eine Präventionsveranstaltung "Missbrauch neuer Medien" statt. Hierbei geht es u.a. um (Cyber)Mobbing. Die Schüler/innen werden hierbei für das soziale Miteinander sensibilisiert und für aktives Eintreten für den Mitschüler stark gemacht werden. Auf Wunsch wird zeitnah ein Elternabend angeboten.

Für die Jungen und Mädchen der Jahrgangsstufe 8 wird ebenfalls vom KK Vorbeugung Prävention durchgeführt zum Thema "Drogenmissbrauch", und auch hierzu findet ein Elternabend stat.

In der Jahrgangsstufe 9 wird unter aktiver Mitarbeit von Schüler/innen der Q2 eine Informationsveranstaltung durchgeführt. Auch unternehmen die Klassen dieser Stufe die früher so genannten „Abschlussfahrten“ als Studienfahrten. Die Schüler/innen bereiten gemeinsam mit ihren Klassenlehrern die Fahrt vor, wählen das Ziel und planen das Programm für ihren Aufenthalt. Besonders beliebt sind natürlich Fahrten ins Ausland. Diese Fahrten tragen viel bei zur Verantwortungsbereitschaft und zur sozialen Kommunikation.