Naturlehrgarten erhielt Naturschutzpreis

Unsere Termine im laufenden Schuljahr

Fachunterricht

In der Sekundarstufe I wird Biologie in den Klassen 5, 6, 8 und 9 unterrichtet.
In der Oberstufe werden traditionell ein Leistungskurs und weitere Grundkurse pro Jahrgang angeboten.

Besonderheiten:

Jahrgangsstufen 5 und 6: Anlage eines Herbariums

Aus einer vorgegebenen Liste von 50 weit verbreiteten und häufigen Pflanzenarten wählt jede(r) Schüler(in) 30 Arten aus, die gesammelt und herbarisiert werden.                                                                                                       

Ziele: Mit dem Herbarium erlernen die Schülerinnen und Schüler eine typische Methode des Konservierens, Systematisierens und Präsentierens aus der Teildisziplin Botanik der Biologie. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Methode des Bestimmens von Pflanzenarten mit Hilfe spezieller Bestimmungsliteratur. Außerdem sollen sie typische Pflanzenarten der Heimat kennenlernen und ein Auge für deren Standorte bekommen.

- im Hause wird ein Aquarium betrieben, wo die Schülerinnen und Schüler im Unterricht Bewegungs- und Verhaltensstudien bei Fischen durchführen.

Jahrgangsstufe 8: Ökologische Facharbeit

Die Schülerinnen und Schüler sollen einmal in ihrer Schullaufbahn im Fach Biologie über den Zeitraum eines Schuljahres immer wieder in Zusammenarbeit mit anderen Schülern ihrer Gruppe (bestehend aus 4 bis maximal 6 Schülern) eine Parzelle in einem Laubmischwald bzw. einer Feldgehölzhecke in Schulnähe nicht nur im Unterricht, sondern auch nachmittags näher unter die Lupe nehmen. Dabei geht es zum einen um die Zusammenarbeit in der Gruppe, zum anderen aber vor allem um systematisches naturwissenschaftliches Arbeiten mit typischen biologischen und z.T. chemischen Arbeitsmethoden. Es sollen möglichst viele ökologische Zusammenhänge in dem Ökosystem Laubmischwald bzw. Feldgehölzhecke (natürlich auch mit Hilfestellung des unterrichtenden Biologielehrers) selbstständig erfasst und in Form einer ökologischen Facharbeit dokumentiert werden. Dabei geht es speziell um die Erfassung der in der jeweiligen Parzelle vorkommenden Pflanzenarten, die in Form eines Herbariums präsentiert werden, um die Erfassung typischer Tierarten mit Zuordnung der Nahrungsbedürfnisse und der Pilzarten mit Zuordnung ihrer Funktion im Ökosystem. Bezüglich der Ermittlung der Nahrungsbedürfnisse bzw. der ökologischen Funktion ist neben der reinen Bestimmungsarbeit auch Literaturstudium erforderlich. Bei der Untersuchung der Bodenfaktoren (pH-Wert, Nährstoffe und Bodenprofil) kommen auch Methoden aus der Chemie und Geologie zum Tragen. Über die Ermittlung und Auswertung von Pflanzenzeigerwerten wird eine auf biologischer Basis gründende Standortbeurteilung durchgeführt.

Jahrgangsstufe 8: Differenzierungskurs Biologie/Chemie (wird nicht in jedem Schuljahr angeboten)

Im Differenzierungskurs Biologie/Chemie erforschen die Schülerinnen und Schüler mit biologischen und chemischen Methoden unseren Hausbach, die Ferndorf. Darüber hinaus werden auch praktische Erhebungen am Schulteich im Naturlehrgarten durchgeführt. Im Rahmen des Themas Gewässerreinhaltung findet eine Exkursion zur Kläranlage Ferndorftal in Kreuztal-Kredenbach statt.

Jahrgangsstufe 9: Differenzierungskurs Biologie/Chemie (wird nicht in jedem Schuljahr angeboten)

Im Differenzierungskurs Biologie/Chemie erkunden die Schülerinnen und Schüler die unterschiedlichen  Wiesenbereiche des Naturlehrgartens und der Verlandungsbereiche im Vorstaubecken der Breitenbachtalsperre. Hierbei kommen ebenfalls biologische und chemische Methoden zum Einsatz. Eine Exkursion zum oberen Edertal zwischen Altenteich und der Ederquelle befasst sich mit dem Thema anmoorige Wiesen und Birkenbruchwälder.

Jahrgangsstufe 12 (Q2): Exkursion zum Senckenberg-Museum in Frankfurt am Main

Führung des jeweiligen Biologie Grundkurses/Leistungskurses bezüglich eines oder zweier übergeordneter Themen. Anschließend eigenständige Erkundungen und Bearbeitung eines Arbeitsblattes durch die Schüler.                         

Ziele: Anschauliche Erweiterung der im Unterricht behandelten evolutionsbiologischen Themen bezüglich der fossilen Geschichte der Arten. 

 

Feldbiologischer Unterrcht

- Die Schule betreibt seit langem einen Naturlehrgarten mit unterschiedlichen Teilgebieten (Teich, Mager- und Feuchtwiesen, Streuobstwiese, Feldgehölzhecke,...). Hier können ökologische Zusammenhänge erarbeitet werden, wobei die Begegnung mit Pflanzen- und Tieren im Vordergrund steht. In der Jgst. 11 (Q1) werden dort feldbiologische Facharbeiten durchgeführt, die sich auf Untersuchungen der unterschiedlichen Wiesenbereiche sowie des Schulteichs beziehen.

- Die zusätzlichen Schwerpunkte, die das Gymnasium Stift-Keppel anbietet, liegen im Bereich der Naturschutzbildung. In diesem Rahmen hat es sich im Laufe der Jahre als positiv herausgestellt, dass jährlich in den Klassen 8 ein Waldpraktikum durchgeführt wird. Während dieses 3-tägigen Praktikums wird den Schülern ein Einblick in die Forstwirtschaft und den historischen Siegerländer Hauberg ermöglicht. Zudem besteht für jeden in Form einer Gruppenarbeit die Aufgabe, ein ihm vorgegebenes Gebiet im Wald bzw. der Feldgehölzhecke zu untersuchen und genau zu inspizieren, hierzu gehört unter anderem lebendige Tiere vorübergehend zu fangen, zu bestimmen und anschließend zu zeichnen.
- Im Naturschutz setzt sich Stift-Keppel besonders ein. Eins dieser Naturschutzprojekte ist z.B
die Patenschaft mit dem Naturschutzgebiet im Loher Tal in Kredenbach, wo die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen jährliche Pflegearbeiten im Rahmen des Waldpraktikums übernehmen. Hierbei existiert auch eine langjährige Kooperartion mit dem Regionalforstamt Siegen-Wittgenstein.

Um den Schülern die Natur näher zu bringen, wird eine ganztägige Exkursion mit vier thematisch gestalteten Stationen angeboten:

- Rösper Teiche
- Moorbirken-Bruchwald im Schwarzbachtal
- Hochheide bei Heinsberg
- Naturnaher Berg-Buchenwald unterhalb des Dreiherrensteins

Wettbewerbe

Schüler unserer Schule nehmen an Wettbewerben teil.

Horst Girod (November 2016)


 

 

 

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